Literaturgespräch im Falladahaus – Jahresprogramm
Die Reihe Literaturgespräch im Falladahaus lädt im Laufe des Jahres zu mehreren Gesprächsabenden ein, die bedeutenden Autorinnen und Autoren des 20. und 21. Jahrhunderts gewidmet sind. Im Mittelpunkt stehen bekannte Werke von Uwe Johnson, Wolfgang Koeppen, Hans Fallada, László Krasznahorkai und Christa Wolf, die jeweils im gemeinsamen Gespräch erschlossen werden.
Den Auftakt bildete am 30. Januar Uwe Johnsons früher Roman Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953, der einen Blick auf Jugend und Bildung in der Nachkriegszeit ermöglicht. Am 23. April folgt Wolfgang Koeppens autobiografisch geprägtes Werk Jugend, das Erinnerungen an eine Jugend in Greifswald aufgreift.
Am 31. Juli steht mit Hans Falladas Wer einmal aus dem Blechnapf frisst ein Klassiker der sozialkritischen Literatur auf dem Programm. Im Herbst richtet sich der Blick auf internationale Gegenwartsliteratur: Am 25. September wird László Krasznahorkais Roman Herrscht 07769. Florian Herrschts Bach-Roman vorgestellt, dessen Autor 2025 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Den Abschluss bildet am 27. November Christa Wolfs Roman Kindheitsmuster, ein Schlüsselwerk der deutschsprachigen Erinnerungsliteratur.
Die Literaturgespräche im Falladahaus bieten damit ein abwechslungsreiches Programm zwischen klassischer Moderne, regionaler Literaturgeschichte und internationaler Gegenwartsliteratur. Zum Mitdiskutieren und Zuhören.
Übersicht
30. Jan., 19.00 Uhr, Uwe Johnson: Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953 (1956/1985).
23. April, 19.00 Uhr, Wolfgang Koeppen: Jugend (1976)

31. Juli, 19.00 Uhr, Hans Fallada: Wer einmal aus dem Blechnapf frisst (1934), auch als Tb erhältlich.
25. Sept., 19.00 Uhr, László Krasznahorka (erhielt 2025 den Literaturnobelpreis): Herrscht 07769. Florian Herrschts Bach-Roman (2025), auch als Tb erhältlich
27. Nov., 19.00 Uhr, Christa Wolf: Kindheitsmuster (1976), auch als Tb erhältlich.