Veranstaltungen November/Dezember 2026

Vernissage. Werke von Karin Wurlitzer
6. November

Lyrische Herbstimpressionen von Ulrich Pohle
13. November

Hannes Rittig liest Fallada
22. November (Totensonntag)

Literaturgespräch: Christa Wolf, Kindheitsmuster
27. November

Durch die Jahre. Werke von Karin Wurlitzer

6. November 2026 | 19:00

Eröffnung der Ausstellung „Durch die Jahre“ von Karin Wurlitzer. Die Ausstellung bietet einen Querschnitt durch das vielschichtige künstlerische Schaffen der Künstlerin.

Ausstellungseröffnung am Freitag, 6. November 2026, 19 Uhr
Falladahaus Greifswald

Die Pommersche Literaturgesellschaft lädt zur Eröffnung der Ausstellung „Durch die Jahre“ von Karin Wurlitzer ein. Die Ausstellung bietet einen Querschnitt durch das vielschichtige künstlerische Schaffen der Künstlerin.

Inspiriert von der Küstenlandschaft entstehen Werke, in denen sich das Reale ins Überreale verschiebt. Vertraute Motive werden aufgegriffen, verwandelt und um neue Wahrnehmungsebenen erweitert. Farben, Formen und Linien lösen sich dabei häufig vom Gegenständlichen und entwickeln eine eigene abstrakte Bildsprache, die Raum für sinnliche Erfahrungen und Assoziationen eröffnet.

Lyrische Herbstimpressionen von Ulrich Pohle 

13. November 2026 | 19 Uhr

Lesung – Gesang- Gitarre

Texte und Lieder mit Roland Ulrich, Christel Ritter, Ines Hübner

Hannes Rittig liest aus „Jeder stirbt für sich allein“

Am 22. November 2026 liest um 19 Uhr Hannes Rittig im Falladahaus aus Falladas letztem Roman „Jeder stirbt für sich allein“ (1946).

Es geht um ein älteres Ehepaar, das im faschistischen Deutschland selbstgeschriebene Karten gegen Hitler auslegt, die aber alle bei der Gestapo landen. Nach langer Suche wird das Ehepaar gefasst und hingerichtet. War ihr Widerstand sinnlos? 

Literaturgespräch: Christa Wolf: Kindheitsmuster (1976)

Freitag, 27. November, Beginn: 19.00 Uhr / Literaturgespräch im Falladahaus

Das Buch „Kindheitsmuster“, ein leiser, dichter und genauer Text, erschien im ereignisreichen Jahr 1976. Ein Buch, das provozierte in Ost und West und das nachdenkenswert bleibt.

Die existentielle Frage „Wie sind wir so geworden, wie wir heute sind?“ ist mit diesem Christa-Wolf-Text verknüpft, wie die Überlegung, ob und wie sich die ideologische Indoktrination und Disziplinierung in der Zeit des Nationalsozialismus als lebensgeschichtliche Prägung auswirkten. Dieser Ansatz galt in der SED-Ideologie als abwegig, zumindest für die DDR.